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Retraite – gemeinsam die Zukunft gestalten

Zukunft im Visier – die Stadtschützen stellen die Weichen

Wie sollen die Stadtschützen Olten in Zukunft aussehen? Was wollen wir bewahren, wo müssen wir uns weiterentwickeln – und wie bleiben wir als Verein attraktiv und handlungsfähig?

Diesen Fragen widmete sich der Vorstand am 22. August an der Zukunftswerkstatt «Zukunft im Visier» auf der Froburg. Mit dabei waren Heinz Eng, Andreas Hafner, Max Krebs, Robin Senn, Milan Stojanovic, Claudia Hermann, Karin Notter, David Tschan und Hans Dieter Jäggi. René Hermann, verantwortlich für ICT/Web, hatte die Zukunftswerkstatt konzipiert und vorbereitet und führte als Moderator durch den Tag.

Offen hinschauen – gemeinsam nach vorne

Nach einer ehrlichen Standortbestimmung richtete sich der Blick auf die Stadtschützen 2035. Dabei zeigte sich: Trotz unterschiedlicher Erfahrungen und Perspektiven besteht bei den wesentlichen Fragen viel gemeinsames Verständnis.

Die Stadtschützen wollen ihre Tradition bewahren und gleichzeitig die Zukunft des Schiesssports zeitgemäss gestalten. Zusammenhalt, ein gemeinsamer Auftritt, Breiten- und Leistungssport sowie attraktive und zeitgemässe Angebote gehören ebenso dazu wie die Verantwortung gegenüber Verein, Gesellschaft und Umwelt.

Besondere Bedeutung haben Nachwuchs und neue Mitglieder. Diese sollen künftig aktiver gewonnen und besser in den Verein integriert werden. Auch bei Kommunikation, Verbindlichkeit sowie der Verteilung von Aufgaben und Verantwortlichkeiten besteht Handlungsbedarf.

Erst die Aufgabe, dann die Person

Bei der zukünftigen Organisation stand deshalb nicht die Frage «Wer übernimmt welches Amt?» am Anfang, sondern: «Welche Arbeit muss zuverlässig erledigt werden?»

Aufgaben wurden gesammelt und erste Funktionsbeschreibungen erarbeitet. Klar ist bereits: Die zukünftige Vereinsarbeit soll auf mehr Schultern verteilt werden. Dafür braucht es auch neue Personen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und den Verein mitzugestalten – sei es in einer Funktion, einem Projekt oder mit einer klar umrissenen Aufgabe.

Die Zukunftswerkstatt war intensiv, offen und produktiv. Gleichzeitig ist der Vorstand als Team näher zusammengerückt. Nun gilt es, die begonnenen Arbeiten weiterzuführen und aus den gemeinsamen Vorstellungen konkrete Ziele und Massnahmen zu entwickeln.

Die Stadtschützen blicken auf eine lange Geschichte zurück – und ebenso entschieden nach vorne.

 

Wir haben die Zukunft im Visier und sind auf einem guten Weg.